Geschichten die das Leben schreibt,

erleben wir Tag für Tag.
Wir zerbrechen uns nicht den Kopf darüber, was uns auf der Straße, im Haushalt oder auf der Arbeit erwartet. Manche Begebenheiten die bei Umzügen, auf der Terrasse, im Garten oder während eines Ausfluges mit der Familie passieren, geraten rasch in Vergessenheit. Fällt dann irgendwann das richtige Stichwort, - zur richtigen Zeit, am richtigen Ort - sind diese kleinen Erlebnisse wieder präsent.
Meine kleinen Geschichten zeigten den grössten Erfolg, wenn ich selber dabei nicht ganz so gut weg kam. Nach dem Motto: "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!" Daraus entwickelte sich eine gehörige Portion Selbstironie, und ich bin nun auch in der Lage mal über mich selbst zu lachen.

Im Aufzug

Gute Vorsätze für 2008

wollte ich mir eigentlich nicht mehr vornehmen.
Jahre lang habe ich versucht alles mögliche in die Tat umzusetzen, was ich mir so zum Jahresanfang vorgenommen hatte. Bei mir ist es dann aber meistens bei den guten Vorsätzen geblieben. Schnell waren meine Versprechen (nicht mehr zu rauchen, Sport zu treiben, endlich eine Diät durchzuhalten usw.) in Vergessenheit geraten.
Jetzt, da sich das Jahr zum Ende hin neigt, kreisen mir schon wieder lauter gute Vorsätze im Kopf herum. Selbstverständlich sind die altbekannten darunter, aber vollkommen überraschend kam für mich die Pflege meiner Homepage hinzu. Endlich all die Texte fertigschreiben, die noch in meinem Hirn schwirren , mit den passenden Fotos zu versehen und dann alles hochzuschicken.
Knappe zwei Jahre existiert jetzt diese Seite im www. Das einzige Problem, das ich mit ihr habe:

"Warum hat mir niemand vorher gesagt wie arbeitsintensiv und aufwendige der ganze "Kram" ist?"

Es ist so wie es ist, es macht viel Arbeit aber auch ganz viel Freude, wenn wieder etwas Neues online zu lesen und zu sehen ist.
Jetzt endlich - mittlerweile ist schon der Mai gekommen - finde ich die Zeit, um mich wieder intensiver mit meiner Website zu beschäftigen.

Das Osterfeuer in Silschede 2008

stand in diesem Jahr unter einem wirklich regnerischen Stern.
Bei gefühlten Minusgraden kamen aber - wider Erwarten - doch ein paar Hundert Menschen zusammen, um dem Winter den Garaus zu machen.

Glühwein und Osterglocken Wir trotzten dem Sauwetter Die warme Stelle

Der Verkauf von Glühwein - beim Osterfeuer, hat sich als weise Entscheidung herausgestellt. Sogar unser allseits beliebter - und über NRW `s Grenzen bekannter - Radiosender 1Live war mit einer Mannschaft vor Ort und berichtete live von einem der gößten Osterfeuer in unserer Region.

Im Jahr 2006 hatten wir mit dem Wetter doch etwas mehr Glück:
Zum Osterfeuer 2006 >> Galerie / Impressionen

2007 Im Juli

habe ich mit mir gekämpft und wollte es eigentlich nicht wirklich wahr haben:

"Meine - erst im letzten Oktober mit Freude gekaufte - Couchgarnitur hat sich als Fehlkauf heraus gestellt." (Wobei mir doch so etwas nicht passiert!)

Nicht das sie mir nicht mehr gefallen würde, aber sie ist sowas von unpraktisch, wenn Mann / Frau Besitzer zweier Katzen ist.
Der wunderbar samtige Microfaser Bezug entpuppte sich als Katzenhaar - Magnet und hielt mit magischer Kraft ihre Pfotenabdrücke fest. Jedes Tröpfchen Rotwein mußte sofort und sorgsam mit einem Microfaser Tuch entfernt werden.
Um meine Nerven zu schonen und um nicht jeden Tag mit dem Staubsauger über die Garnitur fahren zu müssen, kam was kommen mußte. Es wurden Decken zur Schonung aufgelegt, die sich ständig der Erdanziehung unterwarfen, und die nur dann entfernt wurden, wenn sich Besuch angemeldet hatte. Kam jemand überraschend auf einen Sprung vorbei, immer die gleiche Entschuldigung:

"Du weißt ja, wie das ist, wenn man Katzen hat..."

Es dauerte einige Zeit - genauer gesagt bis in den August hinein - bis ich meinem Wunsch nach einer neuen Sitzgarnitur nachgab und dies auch meiner Familie mitteilte. Mit ungläubigen Augen starrten mich Michael und meine Kinder an, als ich ihnen von meinem Plan erzählte. Kommentare gab es von: "Total verrückt" bis "Spinnst Du" und "Was machst Du mit der, die noch kein Jahr alt ist?"
Darüber hatte ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, aber spontan die Lösung parat. "Wer von euch will die Couch haben?" Gott sei Dank biss Xenia an. "Ich nehm sie dann!"
Jetzt brauchte ich mich nur noch Mal auf die Suche zu begeben.

Erfolgreich!!!

Sie ist da!

Genauer gesagt wurde sie am letzten Freitag (12.10.2007) geliefert.

Tags zuvor kamen Xenia, Jan und Andreas um die alte Garnitur abzuholen. Mit einem ganz kleinem Trauergefühl habe ich dem Abtransport zu gesehen. Der Abend endete für uns früh, denn für einen gemütlichen Fernsehabend waren die beiden Gartenstühle doch zu unbequem.

und tschüss... die Tage waren gezählt...

unbequem

Der Abend auf den unbequemen Gartenstühlen war rasch vergessen, als die neue Garnitur geliefert wurde.

herzlich willkommen... es klappte problemlos

herrlich

Die erste Kontaktaufnahme mit dem neuen Sofa wurde von mir höchstpersönlich vorgenommen, und als äußerst positiv bewertet. Auf einmal war viel mehr Raum in meinem Wohnzimmer und ich überlegte schon, ob das nicht Grund genug für eine kleine Party sei.

hier läßt es sich aushalten auch Winnie ist mit der Wahl zufrieden

Am frühen Abend kamen auch meine zwei Lieblingstöchter vorbei, zum einem um sich bemuttern zu lassen und zum anderen um die neue Couch zu bewundern. Ich glaube, ich habe in jedem Fall Erfolg gehabt, wie die leeren Teller beweisen.

lecker, lecker... endlich liegen

Billie, der am Abend vorher sichtlich verwirrt und irritiert nach "seiner" Couch gesucht hat, war total erleichtert, als er es sich bei Ariane bequem machen konnte.

ich hab es gut...

2007 Januar - Juni

wird hoffentlich nicht mein persönliches Katastrophenjahr werden. Mit einer Bronchitis war ich die ersten 14 Tage ans Bett gefesselt.

cat in the box

Seit Mitte Januar bin ich mit DSL im Internet verbandelt.
Während der Installation und durch die damit verbundene Unruhe (weil es mal wieder nicht so einfach war, wie vom Hersteller beschrieben) fühlte sich unsere alte Katzendame Winnie sichtlich gestört und genervt; scheuchten wir sie doch zwischendurch immer wieder aus ihrer bevorzugten Schlafstätte.
Im Übringen sollte dieser Wechsel auf DSL auch noch kostengünstig sein:
Meinen ISDN - Telekom Anschluß habe ich auf Anraten des DSL - Betreibers locker in einen Analog - Telekom Anschluß geändert, um die Grundgebühr zu senken, das hat mich schlappe 60 Euro gekostet. Aber in 5 - 6 Monaten fange ich dann endlich an zu sparen.

Dann kam Kyrill angestürmt. Er entsorgte mein Pflanzgitter mit Rose, Geißblatt und Knöterich.

Kyrill hat alles kaputt gemacht

Gefreut habe ich mich auf meinen Geburtstag. An dem Tag war nicht viel geplant, wer kommt, kommt, wer nicht kommt, bleibt eben weg Punkt
Am Abend saßen wir alle zusammen, ich holte noch rasch einen Salat von der regennassen Terrasse herein, als es mir die Füße unter dem Hintern wegzog. Mein linker Fuß führte ein Eigenleben, es verschlug ihn erst nach links, dann nach rechts, und ich saß auf den Fliesen in meinem Wohnzimmer. Die Schüssel mit dem lecker Porreesalat auf meiner linken Hand balancierend, schossen mir die Tränen in die Augen. Mir war schlecht. Mit meinen Töchtern bin ich dann ab ins Krankenhaus. Mein Fuß wurde geröngt. Und das positive Ergebniss: nichts gebrochen, "nur" verstaucht und gezerrt (also kann das Jahr doch nicht so schlimm werden, oder?).

Regenbogenfarben...

Meine Lieben meinen: "Zu häßlich für eine Vergrößerung." Danke...

Doch - es kann noch schlimmer werden!
Nach Wochen des Fuß hochlagerns, kühlen und cremen kam die Zeit der ersten Belastung. Einigermaßen sicher auf den Beinen, obwohl noch immer schwer humpelnd, wollte ich auch wieder meine Arbeit aufnehmen. Das Ergebnis war niederschmetternd. Eine erneute Untersuchung brachte, die für mich bittere Wahrheit ans Tageslicht. Es waren die Mittelfußknochen II - IV gebrochen. Mit Hilfe eines Vorfußentlastungsschuhs und unter erneutem Einsatz meiner "Krücken" verbrachte ich weitere Wochen zu Hause. Jeder Schritt schmerzte, unbedachtes Auftreten mit meinem Flunken trieb mir zwischendurch immer noch die Tränen in die Augen.
Jetzt nach 15 Wochen scheint alles ok zu sein, und am Montag geht es auch wieder ab in den Berufsalltag. Hoffentlich klappt alles und es treten keine neuen Probleme auf.

Noch im Februar, auf der Fahrt zum Arzt, haben wir uns eine Schraube in den Reifen gefahren. Es war nicht die erste in diesem Jahr, dafür aber die größte. In der Werkstatt wurde auch noch ein abgenutzter Nagel im Reifen gefunden.
Nun denn, ich hätte mir im nächsten Herbst sowieso neue Winterreifen kaufen müssen, also habe ich es schon mal vorgezogen. Schade ist nur, daß das meinen Wochenendausflug mit Michael gekostet hat.

alte Schrauben aus meinen Reifen

Rezept:

Porreesalat

3 - 4 mittelgroße Stangen Porree, in feine Ringe schneiden, waschen,
die dunkelgrünen Blätter trocknen, einfrieren, für Suppen verwenden
3 saure Äpfel (Granny Smith o.ä.) schälen, fein würfeln, mit Zitronensaft beträufeln
1 mittlere Dose Ananasstückchen, abgießen, Saft auffangen
4 - 5 hartgekochte Eier, pellen, kleinschneiden
1/2 Glas Miracle Whip fettarm mit
1 Becher saurer Sahne und dem Ananassaft verrühren
alle Zutaten mit einander vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, durchziehen lassen, lecker!!!

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